Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Gedichte

Freiheit

Freiheit heisst fliegen mit meinen Träumen,
nach den Sternen zu greifen,
neue Ziele anzusteuern
und das Leben zu leben.

Freiheit ist aber auch
der Traum der eigenen Verantwortung,
des über sich hinaus wachsen
und dem Zielen Namen geben.

Freiheit ist das Ablegen einer Last,
die mir auferlegt wurde,
um Platz zu machen für die Last,
die ich mir ausgesucht habe.

Freiheit ist ein wahnsinns gutes Gefühl.

Silvio Dubiel 12/2005

Silvio 08.12.2005, 19.16 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bitter

Wenn das Herz weh tut
und die Seele weint.
Wenn der Verstand sich verdreht
und die Logik aussetzt.
Wenn die guten Gefühle fliehen
und keine Lösung weit und breit.

Dann bleibt nur der bittere
Geschmack von Enttäuschung.
Die schmerzende Ungewißheit
und die Angst vor der Zukunft.

Und die Tränen der Traurigkeit.

Silvio 11/2005


Silvio 21.11.2005, 19.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

für diese Nacht

Zeit zum Schlafen

... müde lege ich mich zur Ruh,
die Nacht umfängt mich mit ihrer Stille,
leise höre ich in die Dunkelheit,
um den Klang der Sterne in mich aufzunehmen.

Ein zärtlicher Flügelschlag berührt meine Augen,
während ich sie öffne, sehe ich gerade noch deine Flügel,
wie sie hinter deiner zierlichen Gestalt verschwinden,
dünn wie Seide fast schon unsichtbar scheinen sie zu sein.

Leuchtend wie zwei funkelnde Diamanten
strahlen mich deine Augen mit einem Lächeln an,
während du dich in meinen Arm kuschelst
und sich deine Wärme auf mich überträgt.

Dich zu halten, fällt mir schwer, scheint mir doch
ich könnte dich zerbrechen, hielt ich dich zu fest
und hielt ich dich zu locker, so könnte ich dich verlieren,
für diesen Augenblick, diesen einzigartigen Moment.

Mit der Kraft meiner Liebe decke ich uns
mit tausend kleinen Träumen zu.
Hand in Hand laufen wir durch unsere Phantasie,
der Mann und sein Engel - blaue Magie!

BlueLion 06/2003

Silvio 16.11.2005, 00.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Irgendwann




... laß ich alles hinter mir
und gehe weg ...
nein nicht zu weit weg,
aber doch so weit mich meine Gedanken tragen

... in den Süden, wo es warm ist
und ich die Hitze doch vertrage
wo der Duft in der Luft mich verwirrt
und der Blick frei ist...

... ein Blick voller Schönheit
über Berge, Täler, Wälder und Seen
in ein Land in dem alles möglich ist,
alles ...

... irgendwann geh ich nach irgendwo
irgendwie wird es gehen
und irgendwas wird passieren
irgendwann ...
die Gedankenkoffer sind schon gepackt.

... irgendwann gehe ich weg

BlueLion 08/2005

Silvio 22.08.2005, 19.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

... die leisen Töne


Es ist nicht leicht still zu sein,
wenn dein Herz schreit,
wenn jeder Gedanke in deinem Kopf
herumpoltert, wie der Elefant im Porzelanladen,
wenn deine Gefühle auslaufen,
wie aus einem kaputten Wasserhahn,
dessen stetes Tropfen dich wahnsinnig macht.

Es ist nicht leicht still zu sein,
wenn dir deine Gefühle an deinem Bein hängen
wie eine Eisenkugel, die laut über dem Boden schabt,
wenn deine Seele weint wie eine Kettensäge,
deren scharfe Zähne sich in das Holz fressen,
wenn die Zeit die sonst so still und leise
an dir vorrüberzieht, gleich einem
Hochgeschwindigkeitszug über die Schienen donnert.

Es ist nicht leicht still zu sein,
die leisen Töne zu treffen oder
gar zu schweigen, wenn alles
um dich herum im Lärm des Nichts versinkt
und doch passiert es, dass die Stille und sei
es nur für einen winzigen Augenblick,
dich alles um dich herum vergessen lässt.

BlueLion 08/2005

Silvio 15.08.2005, 17.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kein Schlaf

... wenn das Leben dich einholt,
der Schmerz des Alltags zu groß wird
und der kleinste Windstoß dich aus der Bahn wirft,
dann ist an Schlaf nicht zu denken

... wenn dein Leben dir entgleitet,
nichts mehr ist, wie es war
und der kalte Atem der Realität dich erstarrt,
dann ist an Schlaf nicht zu denken

... wenn die Liebe nur mehr ein Wort,
kein Verständnis und Vertrauen mehr lebt
und du nicht mehr weisst, wofür das alles,
dann ist an Schlaf nicht zu denken

... wenn die Einsamkeit siegt,
jedes Gespräch an den Worten zerbricht,
bedeutungslos, hilflos, ahnungslos,
dann ist an Schlaf nicht zu denken

... meine Augen schmerzen,
doch sie fallen nicht zu,
rastlos, ruhelos, schlaflos,
sehnen sie sich nach einem Blick
den Blick in deine Augen.

BlueLion 08/2005

Silvio 05.08.2005, 04.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zärtlichkeit

Hautnah
Finger in deinem Haar
leise flüstern
meine Hände über deine Haut
Lippen sanft
und heisse Luft in deinem Bauchnabel
Küsse überall
lustvolle Zärtlichkeiten
Berührungen
heiß und
voller Leidenschaft
jede Nacht
immer und immer
wieder
zärtlich, sensibel ... liebevoll

BlueLion 07/2005

Silvio 26.07.2005, 00.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Es ist...

Es ist die schönste Sache
auf dieser Welt,
die Gefühle zu fühlen,
die nur SIE hervorrufen kann.

Es sind die wundervollsten Momente
in unserer Leben,
die Gefühle zuzulassen,
die sonst nur in uns schlummern.

Es ist die kostbarste Zeit
die wir einfach verschenken
in einem Gefühl von Seeligkeit,
wenn SIE uns berührt.

Es ist die LIEBE
die nur einmal an
unsere Türen klopft,
laß SIE ein - wenn du sie spürst.

BlueLion 07/2005

Silvio 25.07.2005, 19.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Tränen

seltsame Wasser,
die tief in meiner Seele entspringen.
- rinnen über mein Gesicht
und ich schäme mich ihrer nicht.

Tränen - glänzende Perlen
tief aus meinem Herzen.
- lassen sich manchmal nicht stoppen
und ich lasse sie fließen.

Tränen - starker Ausdruck
meiner ehrlichsten Gefühle.
- der Trauer oder der Freude
begleiten mich durch mein Leben.

Tränen - auf der Haut.
Tränen - in meinen Augen.
Tränen - in meinem Inneren.
Tränen - in meinen Gedanken.

Lassen mich fühlen, dass ich noch lebe.
Lassen mich wissen, dass ich noch liebe.
Lassen mich spüren, wie sehr du mir fehlst.

BlueLion 07/2005

Silvio 11.07.2005, 21.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sehnsucht

Mit Worten beschreiben,
was ich fühle,
was mein Herz antreibt
und meine Seele beflügelt,
wie gern würde ich das können.

In Sätze zusammenzufügen,
was in mir vorgeht,
wie die Liebe in mir kocht
und meinen Motor antreibt,
ein unsägliches Unterfangen.

Die Bilder aus meinem Kopf
über meine Lippen kommen zu lassen
und dir zu sagen, was du mir bedeutest,
ist so unsagbar schwer,
daß ich nur stumm bleiben kann.

Und was schon zu begreifen
mir schwerfällt - die Sehnsucht
jeder einzelnen Faser in mir
nach den zärtlichen Berührungen deiner Haut,
werde ich niemals aussprechen können.

Denn die Sehnsucht nach dir,
deiner Liebe und dem Feuer der Leidenschaft,
lassen sich nicht anders ausdrücken,
als mit liebevollen Händen und
dem Glanz in meinen Augen.

BlueLion 06/2005

Silvio 21.06.2005, 19.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL